Zweitletzter Teil der Moldau :'(

Hey! 😀
Wir bewegen uns dem zweitletzten Teil der Moldau.

Ich schenk‘ euch gleich den Chiliwein ein und auf geht’s:
Die Burg

…und auf einmal wird das Thema lustig und fröhlich hüpfend in Dur gespielt doch es rutscht aus auf einem nicht zur Tonart gehörenden Akkord, spielt danach jedoch weiter die Melodie, als ob nichts gewesen wäre – aber schon wieder!
Ah jetzt hat es sich wieder gefunden und spielt weiter in Dur mit einem Verlauf, es ist laut und schneller geworden.
Dann kommt eine Trompete mehrmals auf dem gleichen Ton, wird langsam und es wird sehr majestätisch mit lauten Fanfarenstößen gespielt. Die Becken erklingen und machen dem Namen ihres Teils alle Ehre. Es ergeben sich wunderbare Zusammenspiele. Schließlich kommen Achtel, die zwischen einer Quarte* variieren und sich imitieren (das selbe von einer anderen Stimme nachgeahmt). Hiermit kommen wieder die Fanfaren, die unterlegt von dem ganzen Orchester fast die erste Stimme haben. Des sequenziert sich nochmal doch aus diesem ganzen, lauten, majestätischen Klängen kommen auf einmal die Geigenstimmen
des Wassers heraus, die Fanfaren, verstummen, die Wucht der Burg verschwindet…
Die Burg, finde ich, hat fast die gleiche Ausstrahlung wie die Stromschnellen. So schnell und laut…

Also: So trinkt den Chiliwein aus und geht nach Haus‘.

* Quarte: ein Tonabstand (Intervall) von vier Tönen.

Veröffentlicht mit WordPress für Android

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